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glasnegativ-negpos

ask your brain !

ergänzende anmerkung zum beitrag am 11.10.2017

am rand der wörter

vorwort: mit diesem beitrag habe ich mich entschlossen, zu erwähnen, daß ich schon als kind anders war als andere kinder. doch erst mit zweiundsiebzig jahren bekam ich nach dem test bei einer fachärztin für neurologie und psychiatrie die diagnose AD[H]S positiv; nun hat aber mein erwachsenenICH sich nicht mehr wundern können, bereits 2008 entstand mein video AD[H]S. die abkürzung bedeutet (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung). die bedeutung in der eigenen biografie habe ich in einer animation versucht kreativ zu visualisieren.

anmerkung am 11.10.2017:

als ich diesen beitrag veröffentlichte, mit der lapidaren feststellung, „DASS ICH SCHON ALS KIND ANDERS WAR“, doch erst mit 72 jahren die diagnose AD[H]S bestätigt wurde, war mir längst klar, daß ich während der 5 sitzungen beim facharzt für psychiatrie und psychotherapie meine probleme zwar rational darzustellen wußte, doch was sollte der mir stumm gegenüber sitzende psychiater damit anfangen? als ich zuletzt doch…

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entschluss

DIE WEGE – E N T S C H L U S S – E N T S C H L Ü S S E L U N G

„alles was ich besitze, trage ich bei mir.“ zwar hinke er diesem ideal philosophischer bedürfnislosigkeit schon seit vielen jahren hinterher, doch sei er ja noch auf dem wege.

entschluesselung

fotos: 1-4 väterlicherseits, 5-9 mütterlicherseits, 7 mutter, 9 als kind vor der amputation

nach dem tod der mutter fand er die kleine mappe, mit fotos und papieren. einige fotos kannte er. doch da waren viele, von denen er keine ahnung hatte. kinderfotos gab es, sowohl von seiner mutter als auch vom vater, dem erzeuger. fotos auch aus der zeit, da sie und sein vater sich begegnet sein müssen. ein foto, kurz bevor der mutter ein bein amputiert wurde; dieses foto habe sie ihm jedoch sehr oft gezeigt. auch mehrere sehr alte fotos waren dabei, ihre und seine verwandtschaft abbildend, den vater und die mutter als kind zeigend. zudem waren auf einigen alten lichtbildern sogar die urgroßeltern zu sehen. und sogar eine alte fotopostkarte war dabei, vom großvater, mütterlicherseits, als dieser im lazarett gelegen hatte und von der kriegsfront im ersten weltkrieg ein paar lapidare grüße übermittelt hatte.
ein jagdaufseher war dabei, mütterlicherseits. bürgertum, kaufleute und binnenschiffer, väterlicherseits. korbmacher gab es sogar. so eine art fahrendes volk in der entfernten verwandtschaft gehabt zu haben, übertrug er in das rastlose gefühl, als er die kleine vergilbte plastikmappe mit fotos und einigen zerfledderten papieren im nachlaß seiner mutter fand.
nur ein einziger brief des im krieg gefallenen bruders der mutter war auch dabei und mehrere amtliche schriftstücke. diese art nachlaß sollte erst viele jahre nach der mutter tod eine größere bedeutung bekommen, da sich überhaupt nur anhand dieser dokumente ein verwandtschaftlicher bezug herstellen ließ. es waren mehrere uralte geburtsnachweise dabei, teilweise mitsamt reichsadler abgestempelte beglaubigungen und amtliche kopien, auf sehr dünnem papier, seinen erzeuger betreffend.
seine mutter hatte nur wenige lose blätter aufbewahrt. was natürlich auch heißen kann, mehr habe es niemals gegeben. einige fast verwitterte dokumente gaben annähernd auskunft darüber, wer mit wem – wie – verwandt war. für ihn eine fremde welt. familien, die er allesamt niemals kennenlernen konnte. da sie nie in erscheinung getreten waren. geisterhaft erstand vor seinen augen ein diffuses bildnis. dieser oder jener mensch hätte ihm die vergebliche suche nach zugehörigkeit ersparen können. wie kam es zu dieser totalen kontaktlosigkeit?

hier soll nun vom vaterbild die rede sein. er kannte seinen vater nur vom hörensagen, es war unmöglich, sich mit dem zu identifizieren. die materielle not war ja noch zu bewältigen. doch wie damit leben? das problem war die mutter! sein vater ein hirngespinst. nicht nur der, in seiner mutter weltbild waren einfach zu viele menschen schlecht und bösartig. nein, das sollte man kindern nicht unentwegt antun. das sei gar nicht gut fürs gemeinschaftsgefühl, fürs zugehörigkeitsgefühl – für den aufbau einer persönlichen identität. solche sei ihm nicht mit der geburt in die wiege gelegt worden. ja nicht mal eine liebe zwischen bruder und schwester habe die mutter den kindern ermöglicht. anzunehmen, daß seine schwester, als sie mit dreiundeinhalb jahren ein brüderchen sah, gar nicht erfreut war. da seine mutter sie darauf sicher nicht vorbereitete. seine schwester habe – auch seiner mutter gegenüber – keinerlei anzeichen von gefühlen zeigen können, auch in extremsten situationen nicht, sogar dann nicht, als die mutter beerdigt wurde. die absurde, äußerlich völlig emotionslose trauerzeremonie hat er lange vergeblich zu verdrängen versucht. seine schwester lebte zeitlebens wie ein schatten mit der mutter zusammen, sie hatte niemals freunde. er erinnere sich nicht, daß die schwester jemals mit ihm gespielt hätte. dabei erinnere er andere erlebnisse nach vielen jahren wieder überaus klar und deutlich. sie sind sich zeitlebens fremd geblieben. ein rätselhafter nebel. in all seinen frühesten erinnerungen ist seine schwester wie ausgelöscht. bis auf eine einzige situation, die mit der katze, wo er die schwester überhaupt mal ganz bewußt und nahezu körperlich greifbar erinnere.

im jahre ( ausgeblendet ) fühlte er sich getrieben, endlich den mut zu fassen, sich aufzumachen, um wenigstens einen teil seiner unzugehörigkeit zu erforschen. er tat dies und tue es noch, vermittels endloser sätze, deren fatale sinnlosigkeit wohl verstört. er versank im treibsand verlorener motivation. seine aktivität reduzierte sich auf das rollen der augen und damit verbundener erschöpfungszustände seelischer bekanntheitsgrade. er hielt es aus, immerhin. der rhythmus war nur noch ein wort. tag und nacht waren kaum noch zu unterscheiden. er schlief wenig, ging oft erst zu bett, wenn er total erschöpft war. je ausschließlicher er versuchte, sich seiner identität bewußt zu werden, desto weniger war sein ich noch beteiligt am sein. ein sehr dunkler abgrund öffnete sich. kein fruchtbares feld wurde beackert – kein vöglein flog auf und davon. nur noch trauerarbeit! ein schrei ohne laut. im gefühl der vergeblichkeit ein absolutes schweigen. verließ er doch mal den raum und war draußen, so pfiff der wind auf sein staunen.

in der wüste dieser einsamkeit saß er ( jahr ausgeblendet ) im abteil eines zuges. in Hamburg suchte er –  ausgehend vom nullpunkt – die spur zu finden, um dem erzeuger seiner existenz einmal auge in auge gegenüberzustehen. zu lebzeiten seiner mutter hatte er vereinzelt daran gedacht. doch er wußte, es wäre nur ein weiteres drama daraus geworden, wenn sie es erfahren hätte. die vielen jahre später gab es tausend andere gründe, sich ausschließlich dem jetzt und hier, der gegenwartsbewältigung – zuzuwenden.

er fuhr los, ohne sich zu vergewissern, ob der name wegewitz im hamburger telefonbuch zu finden sei. denn es bedurfte seiner anwesenheit, der empfindung vor ort, um jegliche rationale distanz zu überbrücken. nun, er fand im hamburger telefonbuch seinen namen – und rief daraufhin drei wildfremde, ihm völlig unbekannte menschen an. er wollte wissen, ob sein erzeuger noch lebe. den papieren nach mußte es in Hamburg noch direkte oder entfernte verwandte geben, mit denen er vielleicht hätte kontakt aufnehmen können, über die er über seinen erzeuger etwas in erfahrung brächte. so wählte er als erste die rufnummer eines mannes, der im telefonbuch als professor ausgewiesen war. mit dem grund seines anrufes war eine große sprachbarriere zu überwinden. vergleichbar dem schachspiel, könne eine regelwidrige eröffnung schon im anfang die fortsetzung jedweden weiteren dialogs völlig unmöglich machen. was er dann sagte, sei vergessen. der zuerst angerufene war jedoch sofort bereit, mit ihm zu reden. dieser wußte sogar über die verbreitung und herkunft des namens, den sie ja gemeinsam hatten, einiges zu sagen. er hätte ihn sehr gerne näher kennengelernt, als das telefonat zuende ging. da jener aber eine verwandtschaft im engeren sinne ganz ausschloß, wäre es eine zumutung gewesen, aus dessen spontaner offenheit auch eine persönliche begegnung abzuleiten. das positive gespräch habe ihn ermutigt, beruhigt.
das zweite gespräch war sehr sonderbar. es schien ihm, er wäre an die richtige adresse geraten. eine weibliche stimme, am anderen ende der leitung, älter, wie er glaubte, hörte ihm eine weile zu. er meinte herauszuhören, daß der mensch, dessen spur er suche, unerreichbar war, daß dieser tot sei. seine fragen beantwortete man in einer art und weise, daß er annahm, so antworte man nur, wenn man verpflichtet sei, zu antworten, ohne beteiligt zu sein. vielleicht deshalb, weil eine persönliche stellungnahme gar nicht erlaubt war oder die person am anderen ende des hörers sich überfordert sah, mit ja oder nein zu antworten. anders wußte er sich das seltsame verhalten am telefon – im laufe dieses gesprächs – nicht zu erklären. so beendete er dieses telefonat irgendwann mit einer höflichen floskel.

die ankunft und abfahrt der züge deprimierte ihn. alles war in bewegung, in eile, alles hatte ein ziel, es wurde begrüßt oder verabschiedet. er stand einfach nur da. kein mensch und kein tier schien ohne begleitung – ohne zugehörigkeit.
der tod eines greises, so dachte er, wen interessiere das? aber wie nur hatte jener in all den jahren zuvor gelebt? hatte der seine kinder total vergessen oder verdrängt? obwohl der nie einen pfennig unterhalt zahlte, sich niemals um die kinder kümmerte, hatte das jahrelange negativbild der mutter sein interesse nicht verhindern können, vielmehr geweckt, seinem erzeuger, doch eines tages – als konkrete person – gegenüberzustehen. gefühle galten nicht ihm, viel eher der mutter. so blieb nur dieser abgrund, ein schwarzes loch – dieses fremdsein. selbst wenn der vater ein unmensch gewesen sei, so hätte dessen realität den kindern ein greifbares vater-mutter-kind-verhältnis mit auf den weg geben können.

zögernd entschloß er sich dann doch noch, einen weiteren versuch zu wagen, einen menschen namens wegewitz anzurufen. nachdem er in der nähe des bahnhofs lange wie ein herrenloser hund herumgestreunt war – noch dazu im regen.
das gleichförmige tuten am anderen ende der leitung wurde gefiltert vom geräusch um ihn herum – in der telefonzelle. die fest ans ohr gepresste muschel des hörers wirkte irgendwie irreal. es war keine ungewöhnliche tageszeit, als er anrief. innerlich war er weder anwesend noch abwesend. die distanz zur eigenen wirklichkeit verstärkte dies. fast schien er erleichtert, daß niemand ans telefon zu gehen schien. denn was könnte er jetzt noch sagen? die erste anrede, im gespräch mit dem professor, ließ sich nicht wiederholen, da hatte er sich kein einziges wort überlegen müssen. ja selbst wenn er den vater fände, der wäre inzwischen ein greis. sie wären – und blieben – sich doch vollkommen fremd. wollte der sohn, bevor sein vater als fremder starb, ihm für dessen letzte besinnung den anblick der realen existenz eines vergessenen sohnes mit auf die allerletzte reise geben?

er wurde jäh aus seinen gedanken gerissen, er erschrak, als plötzlich doch jemand den hörer abnahm. was auch immer er dann sagte, noch bevor er zwei sätze zuende bringen konnte, hat man ihn ganz wüst und lauthals beschimpft: „lassen sie uns endlich in ruhe!“ und der hörer wurde wütend aufgeknallt.

das schreiben und lesen dieser sätze entspreche kaum noch jener realen zeit des vergeblichen wartens – im hamburger bahnhof, am apparat. außerdem sind inzwischen weitere vier jahre vergangen. damals wäre er jedoch trotz alledem überaus klar im kopf gewesen, genug, um zu wissen, es war das erste, einzige und auch letzte mal, daß er dort anrief. nachzuhaken und zu fragen, ob es sich um eine verwechslung handele, erschien ihm nun völlig sinnlos. hätte er damals versucht, dennoch den anruf zu wiederholen, so wäre diese merkwürdige reaktion zwar für ihn selbst nach dem zweiten anruf erklärbar, doch warum auch immer, auf der anderen seite des telefonats blieb deren agressive reaktion ein rätsel. möglicherweise hatte es ja mit der vergangenheit seines erzeugers und seinen eskapaden ähnliche versuche der nachforschung gegeben.
dies erleichterte ihm den entschluß: „das wird es also gewesen sein, abgeschlossen und ende!“ die toten sollen endlich in frieden ruhen. die mutter. der vater. nur die vergebliche suche nach dem ursprung wirke wohl noch eine lange zeit nach in ihm.

diese texte sind autobiografisch, 1991-1996 entstanden in einer schweren lebenskrise. die wahl der 3. person ER statt ICH brachte genug emotionale distanz, um eine brücke zu sprache und schreibstil als erwachsener zu bauen.

ÄSTHETIK DES SCHEITERNS – ( aus buch2 muttersprache/kindheit, 144 seiten ) die-wege

⊗ biograph – kindheit

synapsen

beitrag geändert mit fotos der EEG-testung 2016 – anmerkungen unter den fotos.

denk.BLOG@.de

SYNAPSEN
eine sehr interessante erfahrung war 2015 eine umfangreiche EEG-testung an der sporthochschule köln.

wenn schon totale überwachung, dann nur unter kontrollierten bedingungen, die ich selbst beeinflussen kann = mittels hirnspezifischer ⊗ brainwaves ⊕ geistesblitze 😉

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objektKonzept

ergänzende anmerkungen zu langzeitprozessen. kommentar zur kunst der „moderne“ ( FLUXUS, arte povera ), über Josef Beuys und Marcel Duchamp ( als wichtigster wegbereiter in der internationalen kunst ) – selbstredend subjektiv.

am rand der wörter

 langzeitprozesse ⊗ staubsammeln ⊗ substanzverlust ⊗ begräbniskultur

Α: staubsammeln 1984-1994 zufall als prinzip selektiver arbeitsweise & wahrnehmung
Ω: 10 jahre staub sammeln / 10 years to collect dust

langzeitprozess substanzverlust – zustand 1984 ( noch existent 2017 )

a) blüten hinter glas – zerfall durch mikro organismen ( noch existent )
b) blüten colors of time – rosen und andere aus dem garten ( aufgelöst )
c) blüten in glaskuben – herabgefallene vom balkon, das volumen frisch gefallener blüten       nahm immer wieder ab, stabilisierte sich erst nach jahren in form eines würfels
d) obst verholzen lassen ( braucht gute ernte und lüftung )
e) woody der holzwurm fraß von allem immer nur das beste – detail und kunst am bau
f) apfelernte vom bauern – auf vlies getrocknet, unterschiedlich gealtert ⇒ polaroid

langzeitprozess begräbniskultur Ω nach 9 jahren beendet ⇒ dazu gehört ein langer text:

T O T E…

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art&artist

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Otto Dix steht bei mir als bedeutender Maler immer noch ganz oben.

biographie John Cage ( de )

ein sprung in die zeit des surrealismus – Paul Delvaux

Paul Delvaux (* 23.9.1897, † 20.7.1994). bedeutender belgischer Maler des Surrealismus.
seine gemälde haben mich schon in der jugend fasziniert, realistische landschaften und gebäude, im vordergrund traumartig inszenierte, unbekleidete frauen, oft nachtlicht.
beeinflusst von de Chirico und Magritte.- von de Chirico sah ich 1988? eine ausstellung in Venedig, als ich danach mit endlosen warteschlangen der touristen konfrontiert wurde, nahm ich den nächsten zug, pendelte zwischen Florenz, Bologna, Rom, Neapel, Mailand hin und her – ein kunstmarathon bedeutender werke, bis hin zur völligen erschöpfung.

PINA BAUSCHs tanztheater – einfach unbeschreiblich

„Wir haben so wenig Zeit, wir müssen sehr langsam vorgehen“
( „We have so little time, we must proceed very slowly“ )
Buddhistische Weisheit ( Buddhistic wisdom )

 

ask your brain !

vorwort: mit diesem beitrag habe ich mich entschlossen, zu erwähnen, daß ich schon als kind anders war als andere kinder. doch erst mit zweiundsiebzig jahren bekam ich nach dem test bei einer fachärztin für neurologie und psychiatrie die diagnose AD[H]S positiv; nun hat aber mein erwachsenenICH sich nicht mehr wundern können, bereits 2008 entstand mein video AD[H]S. die abkürzung bedeutet (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung). die bedeutung in der eigenen biografie habe ich in einer animation versucht kreativ zu visualisieren.

anmerkung am 11.10.2017:

als ich diesen beitrag veröffentlichte, mit der lapidaren feststellung, „DASS ICH SCHON ALS KIND ANDERS WAR“, doch erst mit 72 jahren die diagnose AD[H]S bestätigt wurde, war mir längst klar, daß ich während der 5 sitzungen beim facharzt für psychiatrie und psychotherapie meine probleme zwar rational darzustellen wußte, doch was sollte der mir stumm gegenüber sitzende psychiater damit anfangen? als ich zuletzt doch mal  EMOTIONAL wurde: „daß ich mein leben in die tonne treten könne“ – da gab es von ihm  doch mal ein feedback: er nahm einen geldschein, zerknüllte diesen mit den worten:
„auch zerknüllt ist es immer noch der gleiche“ / wert /.
bei der fachärztin für psychiatrie und neurologie, zu der ich wegen des AD[H]S-tests überwiesen wurde, gab es nur ein ganz kurzes frage-antwort-gespräch. schließlich den test mit der diagnose AD[H]S und der medikation „medikinet adult“; die pillen habe ich nach dem 4. monat radikal abgesetzt, doch mein längeres schreiben an diese fachärztin blieb unbeantwortet.

inzwischen ist viel ZEIT vergangen.

aus der sprachlosigkeit heraus fand ich ( ohne gesucht zu haben ) diese texte der drei bekanntesten persönlichkeitsstörungen. quasi als assoziative elemente, sich der grenzen bewußt zu sein, was zwischen den zeilen an „EMOTION, GEDANKEN, HIRNAKTIVITÄT“ vorstellbar sei – und doch nur ein weiterer GRIFF INS LEERE bleibe.

Emotional-instabile oder auch Borderline-Persönlichkeitsstörung

Hier gibt es große Überschneidungen bei dem impulsiven Typ der Borderline-Störung. Es ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt, ob es sich nicht bei einem Teil der Borderlinestörungen um ein ADHS handelt. In jedem Falle sollte eine Borderlinestörung dann wie ein ADHS behandelt werden, wenn in der Kindheit und auch aktuell deutliche ADHS-Symptome nachweisbar sind bzw. waren.

Borderliner handeln impulsiv und ohne nachzudenken und sie können nur schwerlich voraus planen. Ihre Stimmung ist sehr instabil und sie leiden unter ständigen Stimmungswechseln. Sie können intensive Gefühlsausbrüche haben, sehr ärgerlich bis hin zu Gewaltttätigkeit werden. Sie reagieren impulsiv und haben nur wenig Kritikfähigkeit. Häufig leiden sie auch unter einem chronischen Gefühl der inneren Leere. Ihre Beziehungen sind oft intensiv, aber sehr unbeständig. Ihr Leben ist geprägt von Krisen und Katastrophen und häufiger kommen Selbstverletzungen und Selbstmordversuche vor.

Narzistische Persönlichkeitsstörung (TRUMPeltier )

Betroffene haben häufiger ein Größengefühl z. B. dass sie unbegrenzte Macht haben, umwerfend schön sind und sie haben ein ausgeprägtes Bedürfnis nach ständiger Bewunderung und der Bestätigung ihrer Einmaligkeit. Oft haben sie auch eine unbegründete Anspruchshaltung an ihre Mitmenschen. Man kann sie meist nicht zufrieden stellen. Sie neigen dazu andere auszunutzen und können arrogant und hochmütig sein.

Dissoziale Persönlichkeitsstörung

Diese zeichnet sich dadurch aus, dass Betroffene wenig Mitgefühl und Anteilnahme am Leid anderer haben. Sie sind egozentrisch, maßlos, drängen nach sofortiger Bedürfnisbefriedigung  und sie neigen dazu, sehr rücksichtslos gegenüber den Bedürfnissen ihrer Mitmenschen zu sein. Auch übernehmen sie nur wenig Verantwortung und missachten soziale Normen, Regeln und Pflichten. Im Grunde genommen sind sie beziehungsunfähig, aber sie schaffen es immer wieder neue Beziehungen anzufangen. Sie haben weiterhin nur eine geringe Frustrationstoleranz und ihre Aggressionsschwelle ist deutlich erniedrigt. Sie tendieren zu Gewaltausbrüchen und zeigen kaum Moral und Schuldgefühle.

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